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Startschuss-Veranstaltung zum „Klimadorf Dingden“
Die Dingdener Runde und die Arbeitsgruppe der lokalen Agenda hatten eingeladen und 60 Dingdener waren in den Saal Hoffmann gekommen. Sie alle wollten sich über das Projekt informieren, welches vom Projektleiter Dr. Holger Kreft vom Hattinger „Büro für zukunftsfähige Regionalentwicklung“ dort vorstellte.
Dingden als Keimzelle für Kompetenz in Sachen Klimaschutz; so ließ sich wohl annähernd das große Ziel des Projektes kurzfassen, welches vorgestellt wurde. Privatleute, Handwerker, Landwirte, Gewerbetreibende und Industrielle schließen sich zusammen, um schwerpunktmäßig in ihrem Dorf an einer Imagebildung zu arbeiten. Dieses Image soll nicht nur Geschäftsideen entstehen und reifen lassen, sondern auch den Zusammenhalt und die Selbstidentifikation der Dorfgemeinschaft stärken. Das „Klimadorf Dingden“ soll als Markenname für alle Aktivitäten das übergeordnete Dach darstellen. Die schon jetzt vorhandenen Potentiale, so Dr. Kreft, müssen erkannt und bewertet werden.
Dingden hat Passivhäuser, Windkraftanlagen, eine Rapsmühle, demnächst ein Biomasseheizkraftwerk usw. Außerdem verfügt Dingden über eine etablierte Bildungseinrichtung von internationalem Rang, der Akademie Klausenhof.
Nicht fehlen dürfen die Betriebe und Privatleute, die schon als Vorreiter in Sachen Klimadorf aktiv waren und Erfahrungen gesammelt haben. In der Veranstaltung kamen Fragen rund um ökologische Baumethoden auf, die teilweise von anderen Auditoriumsmitgliedern beantwortet werden konnten. Es zeigt sich also, dass im ersten Schritt die vorhanden Kompetenzen in Handel und Gewerbe zusammengebracht werden müssen, um sofort einen Nutzen zu aktivieren. Im Verlaufe der Veranstaltung wurde daher der Begriff „Kompetenzzentrum“ etabliert und soll in Form einer Ausstellungsfläche im Ort eingerichtet werden. Auch die Nutzung einer Dachfläche für die Installation einer Fotovoltaikanlage durch Betreibergemeinschaften wurde diskutiert. In einem solchem Kompetenzzentrum könnten Berater installiert werden (Studenten, Studierende des Klausenhof oder ähnliche), die in der Lage sind, die dort konzentrierte Kompetenz an Privat- und Geschäftsleute zu vermitteln. Aber auch Schul- oder Vereinsprojekte hätten dort eine öffentliche Plattform für die Präsentation der Ergebnisse oder der Ankündigung solcher Aktionen.
Neben der Bestimmung der Potentiale und der Arbeit am Kompetenzzentrum stand als nächstes die Gründung eines Vereines an, der die Aktivitäten organisiert. Auch die Verwendung von Fördergeldern (Land, Bund, Europa) wird geprüft.
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