Klimadorf Dingden e.V.

CO2-Neutralität

Speziell in der Klimadorf-Idee von Dr. Holger Kreft spielt die sogenannte CO2-Neutralität eines abgegrenzten geografischen Raumes oder einer Region eine besondere Rolle. Sie ist nämlich auch ein Ziel des Klimadorfvereins für das Dorf Dingden. Gemeint ist damit, dass die in Dingden benötigte Energie in Form von Elektrizität, Wärme usw. die dadurch freigesetzten CO2-Emissionen durch Verwendung regenerativer Energieformen wieder egalisiert.
Beispiel: Wenn Biomasse (Grün- und Strauchschnitt, Holz etc.) zur Energieerzeugung genutzt wird, ist bei der Umsetzung in elektrische oder thermische Energie nur soviel CO2 freigesetzt worden, wie zuvor von diesen Pflanzen in deren Lebenszeit auch gebunden wurde. Ein Kaufmann würde das in Form einer Bilanz darstellen und “unterm Strich” eine ausgeglichene Bilanzsumme verbuchen.
Ein weiteres Beispiel für diese CO2-Neutralität ist die Solarenergie: Der Privathaushalt nutzt zur Erwärmung seines benötigten Warmwassers einen Solarkollektor und spart damit den Verbrauch fossiler Energieträger. Da die Sonnenenergie keine CO2-Emissionen verursacht (außer bei der Produktion der Kollektoren), kann hier ein Minusposten in der CO2-Bilanz verbucht werden.
Wenn also in Dingden die CO2-intensiven Energiearten den CO2-freien Energiearten gegenüber gesetzt werden, soll die Bilanz einmal ausgeglichen sein----so lautet zumindest ein Ziel des Klimadorfprojektes.

ZuruckKlein
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