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Schon seit etlichen Jahren wird von der Wissenschaft eine sich tiefgreifend verändernde Erwärmung der Erdatmosphäre festgestellt. Naturkatastrophen und Klimaphänomene zu Jahreszeiten, in denen sie sonst nicht üblich waren, haben die Menschen weltweit spüren lassen, dass irgendwas nicht stimmt mit dem Klima. Ist es der Treibhauseffekt oder eine natürliche Laune von Mutter Natur, die für ein Abtauen der Pole oder der Gletscher in den Gebirgen sorgt ? Sicher ist, dass wir Bürger in den Industriestaaten seit Jahrzehnten die gute alte Erde und ihre Ressourcen bis weit über das Limit belasten und damit möglicherweise einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung des Klimas beitragen. Es ist davon auszugehen, dass Mutter Natur früher oder später wie in den vergangenen Millionen Jahren einen Weg finden wird, ein Gleichgewicht herzustellen. Doch die Frage ist, ob der Mensch dabei dann noch eine Rolle spielt. Wir wissen mittlerweile, dass wir wohl nicht ganz unschuldig an der Entwicklung des weltweiten Klimas sind. Ebenso kennen wir Möglichkeiten, unser technischens und naturwissenschaftliches Know How so einzusetzen, dass nicht nur Verbesserung des Wohlstandes, sondern auch die Schonung von Klima und Natur erreicht werden können. Derzeit wird dafür der Begriff “Nachhaltigkeit” gebraucht; er bedeutet nichts anderes als “Hinterlasst die Erde in einem Zustand, der nachfolgenden Generationen ein Leben ohne Belastung durch Euren Wohlstands-Müll ermöglicht”.
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